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  • zuletzt aktualisiert am Freitag 05 Januar 2018, 16:54:42.

Breitenau – Später Dienstagabend, kurz vor halb Elf bei Der Integrierten Leitstelle in Ebersdorf wird ein Brand in Breitenau gemeldet.

 „Zunächst sind wir über ein Feuer in einem Garagenanbau informiert worden“, erläutert Kreisbrandinspektor Stefan Püls, der mit der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rodach ausrückt. Doch schon bei der Anfahrt erkennen die Einsatzkräfte, dass eine schwierige Aufgabe auf sie wartet: Ein Dreiseithof im eng bebauten Ortskern von Breitenau, einem Stadtteil von Bad Rodach, steht lichterloh in Flammen. „Deshalb haben wir sofort die Alarmstufe erhöht, weitere Wehren und auch die Drehleiter aus Heldburg angefordert“, so Püls.

Insgesamt 145 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Breitenau, Bad Rodach, Mährenhausen, Gauerstadt, Sülzfeld, Großwalbur, Meeder und Heldburg setzen ihre ganze Kraft ein, um ein Ausbreiten der Flammen auf Nachbarhäuser zu verhindern. Unterstützt werden sie von 25 Kräften des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes. Die Polizei sichert die Umgebung ab. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG OEL) aus Neustadt ist ebenfalls vor Ort.

„Die Intensität des Brandes war enorm“, erläutert Einsatzleiter Stefan Püls am Mittwochmorgen. Leider habe man nicht verhindern können, dass die Flammen vom Nebengebäude, das nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth als Lager genutzt wurde, auf den Dachstuhl des direkt angrenzenden Wohnhauses überschlugen. Und: „Die Gefahr war groß, dass sich der Brand über benachbarte Gebäude im Dorf ausweitet“, so Püls. Die alte, verschachtelte Bausubstanz habe den Wehren „unheimliche Schwierigkeiten bereitet“.

Doch die Einsatzkräfte meistern die Situation. Sie setzen konsequent auf den „Innenangriff“ mit Atemschutzgeräteträgern sowie die Drehleitern aus Bad Rodach und Heldburg. Das stellt sich als die richtige Strategie heraus. So bringen die Wehren die Flammen schließlich unter Kontrolle, können ein weiteres Ausbreiten im Haus eindämmen und die Nachbargebäude schützen. 

Ausgezahlt hat sich zudem der Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera. Mit dem fliegenden Roboter kann aus der Luft nach versteckten Brandnestern gesucht werden. „Es wurden auch welche entdeckt. Die haben wir über die Drehleiter abgelöscht.“ Stefan Püls: „Um 2.30 Uhr konnten wir ,Feuer aus‘ melden.“
Glücklicherweise, so Einsatzleiter Püls und Gerhard Waedt, Leiter der Polizeieinsatzzentrale Oberfranken, hätten die Bewohner – eine fünfköpfige, in der Breitenauer Feuerwehr engagierte Familie – die Flammen rechtzeitig bemerkt und das Haus unverletzt verlassen können. Vorsorglich sind auch die sechs Bewohner eines Nachbarhauses evakuiert und im Breitenauer Gemeindehaus betreut und versorgt worden. 

Insgesamt spricht der Kreisbrandinspektor von einem „hervorragenden Zusammenspiel aller Einsatzkräfte“. Besonders gefreut hat ihn, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Elsa in der Nacht anboten, die Feuerwehr Breitenau bei der Brandwache abzulösen. Sie war seit der Alarmierung kurz nach 22.20 Uhr im Einsatz. 

Dies stehe für die Kameradschaft und das Miteinander der Feuerwehren in der Region, lobt auch Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher. Er ist Aktiver in der Feuerwehr Breitenau und war als Atemschutzgeräteträger im brennenden Haus. „Da konnte ich sehen, dass es kein einfacher Einsatz war.“ Die Feuerwehren hätten „Hand in Hand“ eine „hervorragende Arbeit“ geleistet. Es sei nicht selbstverständlich gewesen, dass sie das Ausbreiten des Brandes im Heimatort des Bürgermeisters verhindern konnten. Das Feuer in Breitenau habe einmal mehr bestätigt, wie wichtig neben modernstem Gerät, wie der neuen Bad Rodacher Drehleiter, die kleinen Feuerwehren mit ihren Löschwasserpumpen und Schlauchstrecken sind. Auch die Kooperation mit der Feuerwehr Heldburg im benachbarten Thüringen habe sich einmal mehr bewährt.

Noch in der Nacht nahmen Beamte der Polizeiinspektion Coburg sowie Brandfahnder der Kriminalpolizei Ermittlungen auf, um die Ursache des Feuers ausfindig zu machen. Dies werde mehrere Tage in Anspruch nehmen, hieß es am Mittwochnachmittag aus dem Polizeipräsidium Oberfranken. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mehr als eine Viertelmillion Euro.

 

Quelle: Neue Presse Coburg

Bilder: Feuerwehr Bad Rodach



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